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Kurzüberblick
über das Djuma Wild Reservat
Djuma Wild Reservat liegt im Sabi Sand Wildreservat und setzt sich
aus zwei Ländereien (insgesamt 2000 Hektar) zusammen, hinzu
kommen 8000 Hektar die wir bei unseren Wildausfahrten überqueren
können. Mein Vater erwarb die Grundstücke in den siebziger
Jahren.
1993
beendeten Philippa und ich unser Studium und unsere Reisen, wir
waren bereit uns einer neuen Herausforderung zu stellen. Wir überlegten
uns, ob wir nicht unseren Grundbesitz kommerziell auswerten und
eine Safari Lodge eröffnen sollten. Die Grundstücke hatte
ich nach dem Tode meines Vaters im Jahre 1989 geerbt. Wohl hatten
wir keine direkten Erfahrungen im Bau, in der Leitung oder im Marketing
einer Safari Lodge, doch hatten wir ein wenig Ahnung, durch eine
Beteiligung an einer Interessengemeinschaft in einer Jagdfirma im
Okavango Delta in Botswana.. Wir beschlossen also, uns Startkapital
zu besorgen und mit dem Projekt des Djuma Wild Reservats zu beginnen.
Wir wählten den Namen Djuma, " Gebrüll des Löwen".
Als
mein Vater das Land erwarb, hieß die Farm "Wintersrus".
Ein holländisches Wort, das sich auf die Jagdgeschichte dieser
Region bezieht, denn hier wurde vor allem in den Wintermonaten Großwild
gejagt. Heute wird in in diesem Gebiet nicht mehr gejagt.
Die
heutige Bush Lodge - früher "Renosterhoop" oder Rhino
Midden (Nashorn-prähistorische Knochenansammlung) - wurde 1983
als Familiencamp mit sechs Chalets erbaut. Im Jahr 1993 hoben wir
den Standard der Lodge um ein wesentliches an. Obwohl wir ein knappes
Budget hatten, fanden wir jedoch einige brillante Lösungen
für eigentlich teure Probleme. Wir erweiterten die Lodge und
durch schicke innovative Inneneinrichtungsideen schafften wir es,
den Chalets und dem Hauptgebäude einen eleganten und luxuriösen
Charakter zu geben. Dazu verhalf uns vor allem Pippas künstlerische
Ader und ihre Begeisterung für gedruckte Stoffe, auch ihre
Erfahrung mit einheimischen Pflanzen und ihr "grüner Daumen",
wurden dringend benötigt, um die ehemalig öde Sandfläche
in einen gemütlichen Garten zu verwandeln.
Im
April 1994 waren wir gerüstet in vier Chalets unsere ersten
Gäste zu empfangen. Wir offerierten Spezialtarife für
Reisebüros und boten einen Preis von (R295,00 pro Person)!
Nach einem schleppenden Anfang waren wir jedoch bald an Wochenenden
und zu Ferienzeiten ausgebucht. Zuerst machten Pippa und ich mit
3 Bediensteten die gesamte Arbeit. Pippa stellte die Menüs
zusammen, kochte und servierte das Essen und die Getränke.
Sie kontrollierte das Putzen, die Wäsche und war für den
Einkauf zuständig. Ich machte alle Wildausfahrten, war Verwalter
und Mädchen für alles, vom Getränkeservieren bis
hin zu Klempnerarbeiten. Auch war ich für die Buchhaltung verantwortlich
und wir beide machten Telefondienst und nahmen Buchungen entgegen.
Im Jahr 1995 eröffneten wir ein weiteres Chalet. Mit fünf
Chalets wurde es offensichtlich, dass wir zusätzliche Hilfe
brauchten, und wir stellten weitere lokale Kräfte ein, so dass
wir Ende 1995 zwölf Personen waren.
Im
Februar 1996 erkrankten wir beide an Malaria und mussten deshalb
ein Manager Paar einstellen, welches wir bei Wilderness Safaris
"Ndumo Lodge" abwerben konnten. Im März 1996 kamen
Pendrae Saulez und Campbell Scott zu uns. Bald erkannten wir, dass
Pendrae und Campbell eine große Hilfe waren und wir konnten
nun die Managementverantwortung zwischen uns vieren aufteilen. Endlich
hatten wir die Zeit unsere Familie zu vergrößern. Zoe
Alice kam im August 1996 zur Welt und bald folgte Rebecca Blue im
April 1998. Die Scotts heirateten im Jahr 1997.
Ende
1997 waren wir mit dem weiteren Ausbau von Djuma fertig. Wir hatten
nun sieben Chalets und eröffneten Gowrie Camp. Gowrie Camp
- unsere Privatlodge - hatte fünf Hütten und war hauptsächlich
für den Selbstverpflegermarkt in Südafrika gedacht. Ende
1998 schlossen wir mit unserem langjährigen Nachbarn, Buffelshoek,
einen Vertrag ab, der uns erlaubte sein Selbstverpflegercamp Galago
zu übernehmen. Ende 1998 schlossen wir Gowrie und übersiedelten
in das Selbstverpflegercamp Galago.
1997
erstellten wir einen Entwurf unserer eigenen Website: www.djuma.co.za.
Diese frühe unprofessionelle Website, die ich selbst entworfen
hatte, hat sich in eine große, lebendige und informative Webadresse
entwickelt, die einen großen und loyalen Kundenstamm hat.
Dies ist jedoch nur ein Teil unserer Internetgeschichte, denn seither
hatten wir das Glück uns mit Africam zusammen zu tun (eine
äußerst beliebte Webadresse mit direktübertragenden
Kameras im Busch hier im Djuma Wild Reservat) und was uns somit
zum ersten virtuellen Wild Reservat macht. Eine detaillierte Geschichte
über die Africam Geschichte finden Sie unter "Drum Beat"
(Trommeltakt) auf der Djuma Website.
Unser
Team hat sich über die Jahre vergrößert, und wir
haben heute eine interessante Personalmischung. Menschen wie Abel
Mkansi, Monica Ubisi und Bongi Dlamini sind von Anfang an dabei,
hinzu kamen viele talentierte Mitarbeiter wie Piet Marimane (Wildführer
in der Bush Lodge), Morris Mnisi (Spurenleser) und Joyce Mgiba (Putzfrau),
um nur einige der 35 Personen zu nennen. Lianne Alloway ist Leiterin
in der Bush Lodge, die für die traditionelle, intime und freundliche
Buscherfahrung, für exzellentes Essen und eine tolle Atmosphäre
sorgt. Charmian Cook ist als Verwaltungsleiterin für Buchungen
zuständig und garantiert für einen reibungslosen Verwaltungsablauf
- sie ist äußerst effizient!
1999
folgten weitere Ausbauten im Djuma Wild Reservat - der Bau von Vuyatela
-, eine ganz besondere Lodge mit acht Chalets. Vuyatela - "kommen
Sie wieder" - wurde Ende 1999 eröffnet. Die architektonische
Inspiration kommt aus der einheimischen Bauweise - traditionelle
Hütten, aus Schlamm oder Reed - kombiniert mit modernster Innovation.
Vuyatela ist Zeugnis des aufregenden Neuen Südafrikas, ohne
dass die Vergangenheit in Vergessenheit geraten ist. Vuyatela wurde
von der einheimischen Bevölkerung gebaut. Alles wurde in Handarbeit
errichtet und ohne schwere Baumaschinen. Bronwen Smithers, Leiterin
des Camps ist Ihre charmante Gastgeberin. Lesen Sie mehr über
Vuyatela im Drum Beat Teil der Djuma Website.
1999
wurde auch das N'wa Tumberi Day Care Cente (Tagesstätte für
Kinder)in Utha, unserer Nachbar- (Shangaan) Gemeinde errichtet.
Djuma, mit der Unterstützung der Gemeinde leitet dieses Versuchsprojekt.Zoe
und Rebecca nehmen am Unterricht in N'wa Tumberie teil. Unsere Philosophie
ist es, mit und in der Gemeinde zu leben. Finn, der Erstgeborene
von Pendrae und Campbell Scott ist ebenfalls seit kurzem in N'wa
Tumberi untergebracht. Seine Eltern haben inzwischen tiefe Wurzeln
in Djuma geschlagen und wurden im Jahr 1999 unsere Partner.
Das
Jahr 2000 brachte uns den erwünschten Erfolg mit der neuen
Vuyatela Lodge. Mit dieser Lodge konnten wir einen ganz neuen Stil
etablieren. Der Kulturreichtum unseres Landes wird in dieser Lodge
demonstriert. Wir vermitteln nicht nur Erfahrungen unserer afrikanischen
Natur, sondern wir machen Sie auch vertraut mit der besonderen Kultur
unserer Bevölkerung auf diesem atemberaubenden Kontinent. (Klicken
Sie hier an, um mehr über Vuyatela zu erfahren)
Unsere
neue Verkaufsleiterin, Helen van Tonder, begann ihre Arbeit bei
uns Anfang des Jahres 2001. Wir möchten uns an dieser Stelle
von Lisa verabschieden, die uns verlässt um in die kalte Schweiz
zu ziehen. Auch begrüßen wir Liane Allaway, die neue
Leiterin der Djuma Bush Lodge. Bronwen Smithers ist Leiterin und
Ihre charmante Gastgeberin auf Vuyatela.
Jurie
Moolman
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